Synthetic Spectra und Plastic Givens

Erstausstrahlung: Mo 02.11.2015, 11.00 Uhr MEZ
Wiederholung: Mi 18.11.2015, 21.00 Uhr MEZ
Eine Sendung in Zusammenarbeit mit: Marina Vishmidt, Benjamin Tiven

Das Fellowship-Programm für Kunst und Theorie stellt im Jahr 2015/16 Arbeitsvorhaben in den Mittelpunkt, die im erweiterten Sinn Fragen nach der Konstitution und Wirkung des Imaginären in kritischen Kunstpraktiken aufwerfen. Die neuen Stipendiat_innen Andrea Bellu (D), Fokus Grupa (HR), Benjamin Tiven (USA) sowie Marina Vishmidt und Anthony Iles (UK) haben am 16. Oktober 2015 im Rahmen der Start Up Lectures in Büchsenhausen sich und ihr jeweiliges Arbeitsvorhaben für die kommenden Monate vorgestellt.

In der November-Sendung von Büchs’n’Radio hören Sie die Präsentationen von Benjamin Tiven und Marina Vishmidt & Anthony Iles. Darin geht es unter anderem um die poetische Verquickung von Geld, Kunst und audiovisuellen Medien am Beispiel der griechischen Geschichte jüngerer und älterer Vergangenheit (Tiven) sowie um Formen der Beziehung zwischen künstlerischer Praxis und sozialer Krise im Hinblick auf die Frage nach der „Selbstauflösung“ der Kunst (Vishmidt & Iles).

Quelle: https://cba.fro.at/303011

Büchs’n’Radio auf RADIO FREIRAD
105,9 MHz in Innsbruck und Umgebung
www.freirad.at

Marina Vishmidt lebt als Autorin in London und befasst sich in ihrer Praxis vornehmlich mit Fragen zu Kunst, Arbeit und der Wertform. Sie ist Autorin der Publikationen Speculation as a Mode of Production (Brill, Erscheinung geplant für Anfang 2016) und A for Autonomy (mit Kerstin Stakemeier) (Textem, 2015). Sie arbeitet regelmäßig mit Anthony Iles und Melanie Gilligan sowie mit Künstler_innen zusammen und schreibt Beiträge für Magazine wie Mute, Afterall, Texte zur Kunst und South Atlantic Quarterly. Vishmidt ist (Mit-)Herausgeberin von Textsammlungen und Kunstkatalogen, darunter in jüngster Zeit Anguish Language (Archive Books, erscheint in Kürze). Zudem ist sie Mitglied der Theoriefakultät am Dutch Art Institute, Gastlektorin an der Middlesex University und der University of Brighton sowie ehemalige Lektorin an der Universität der Künste in Berlin, am Central Saint Martins und am Goldsmiths College in London.

Benjamin Tiven ist ein amerikanischer Filmemacher und Autor. In jüngerer Zeit hat er u.a. im Institute of Contemporary Art in Philadelphia, in der Delfina Foundation (London), in der 1/9unosunove gallery in Rom sowie im Westfälischen Kunstverein (Münster) ausgestellt. Seine Filme wurden bei der Viennale in Wien, bei dem Filmfestival FIDMarseille, in Rotterdam, in Oberhausen und im Kino Arsenal in Berlin gezeigt. Neuere Publikationen sind u.a.: Scrim Sinews (Cura Books, 2015) und Beiträge zu den Magazinen Triple Canopy, Bidoun und Bulletins of the Serving Library.

www.benjamintiven.com