Maria Walcher

Maria Walcher, A Room of One’s Own, 2017, Kartause Allerengelberg, Karthaus (I) Installation: 3 Vorhänge auf elektrischen Schienen. Foto: Daniela Brugger

Maria Walcher versteht Kunst als ein Medium der Kommunikation, das es ermöglicht, sensible Themen anzusprechen und Diskussionen anzuregen – auch im öffentlichen Raum. So greift sie in ihren künstlerischen Arbeiten häufig ortspezifische und sozial-politische Themen auf und arbeitet an der Schnittstelle von sozialen Aspekten, theoretischer Recherche und künstlerischen Ansätzen. Auf spielerische und experimentelle Weise werden Personen direkt oder indirekt in ihre Projekte eingebunden. Dabei spielen internationale und transdisziplinäre Kollaborationen, sowie Interaktionen im öffentlichen Raum eine wichtige Rolle. Durch subtile Eingriffe werden konditionierte Verhaltensmuster gebrochen und konventionelle Strukturen hinterfragt, ohne jedoch konkrete Antworten zu geben. Ob Objekt, Installation, Intervention oder Performance; die Wahl des Mediums wird vom Thema, dem Ort und der jeweiligen Situation beeinflusst.

Maria Walcher, geb. 1984 und aufgewachsen in Brixen (IT), studierte im MFA: Public Art and New Artistic Strategies an der Bauhaus-Universität Weimar (2012-14) sowie an der Universität für angewandte Kunst Wien (2004-10) und Ihre Arbeiten wurden u.a. im Charlama Depot, Sarajevo (2011), SOMA, Mexiko Stadt (2013), Kunstfest Weimar (2014), Quartaire Contemporary Art Initiatives, Den Haag (2014) und im Maxim Gorki Theater, Berlin (2015) gezeigt.
www.mariawalcher.com