Nicole Weniger

Nicole Weniger, Fetzen Selfies, 2015; Gips, Aluminium, Spiegel

Nicole Wenigers Arbeiten kreisen um die Themen Anwesenheit und Abwesenheit, Konstruktion von Erinnerung, Orientierungslosigkeit und Suche. Der Mensch steht dabei im Zentrum. Meist unidentifizierbar, meist nicht anwesend. Der Mensch als Spur. Weniger sucht nach den Voraussetzungen von Anwesenheit und hinterfragt ihre möglichen Formen.
Brauchen wir einen Körper um anwesend zu sein? Oder ermöglichen uns neue Technologien eine körperlose Anwesenheit? Wann bin ich an einem Ort wirklich anwesend und was bedeutet dies überhaupt?
Der Bezug vom Menschen zu seinem Umfeld, zur Landschaft, zum Stadtraum, wird medienübergreifend bearbeitet. In Nicole Wenigers Kunst geht es darum, das Unbewusste und Unbekannte sichtbar zu machen, Verbindungen aufzuzeigen, das Abwesende anwesend zu machen.

Nicole Weniger, geboren 1987 in Innsbruck. Medienkünstlerin. Lebt und arbeitet in Wien und Innsbruck. Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien. Zahlreiche Preise und Stipendien.

Ausstellungen (Auswahl): Memento Mori, Space Between Gallery, Kapstadt (2015); XWRA, Video und Media Festival, Chora, Griechenland (2015); environmental scanning, St. Claude Gallery, New Orleans (2014); Seasonal Integration IV, platform arts, Belfast (2014); Saisonale Integration III, periscope, Salzburg (2014); RLB Kunstpreis, RLB Kunstbrücke, Innsbruck (2014); Vrai ou Faux?, Nederlands Fotomuseum, Rotterdam (2013); Schreiraum, Landhausplatz, Innsbruck (2013); Inkognito, Galerie im Andechshof, Innsbruck (2012); Burka, Osztrák Kulturális Fórum, Budapest (2012).

http://www.nicoleweniger.com