Stephan Pirker

Stephan Pirker, cs-sys011/carving soundsystem, Tonspur Hafelekar, Nordkette Innsbruck, 2011

Stephan Pirker entwickelt in seiner künstlerischen Arbeit u. a. Soundobjekte, welche meist performativ vorgeführt werden. Ausgangspunkt hierfür ist seine enge Verbindung zur Natur und dem Wintersport.

An der der University of Lappland – Art, Rovaniemi/ FIN erfüllte er sich 2006/07 seinen lang gehegten Kindheitstraum, die Kunst des Schispringens zu erlernen. Das Schispringen in all seinen Facetten wird in Pirkers Arbeit fortwährend thematisiert.

In mehrjehriger Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe bu’nostik (2004-08) wurden mehrere sogenannte hightrash-Soundobjekte entwickelt – kompositorisch zusammengeführt, sequentiert und performativ aufgeführt.

Stephan Pirker wurde am 23.12.1971 in Innsbruck geboren, studierte nach Abschluss der Fachschule für Maschinenbau (1990) sowie der Pflegehelferschule (1999) an der Kunstuniversität Linz Bildhauerei und transmedialer Raum (2002-09) als auch experimentelle Gestaltung (2009-13).
Abschluss mit dem Diplom der bildenden Kunst (2013), im Zuge des Festivals der Regionen mit der Arbeit jumping sound system 013 / js-sys 013.
Das Entwickeln des Projekts ssp 04 – the singing skeleton Pilot 04 (Ars Electronica 2005) sowie unterschiedlichen Soundobjekten und Performances u. a. im Künstlerkolektiv bu’nostik zählten zu seiner Hauptarbeit während des Studiums.
Der Sommer wird seit 13 Jahren mit dem Lieblingsjob als Hirte auf der Alm ausgefüllt.

Ausstellungen (Auswahl):
700 Jahre „hall“, Galerie Goldener Engel, Hall 2003; Kunststatt Wels 03, 04, B52, Wels 2003, 2004; licht klang sprachraum, Hofgasse 2 (Kunstuniversität Linz), Linz 2004; hybride kreatures, Ars Electronica, Linz 2005; RLB-Kunstpreis 2006, RLB Kunstbrücke, Innsbruck; Kapierst du nicht, dass das der Himmel ist?, the smallest gallery, Graz 2015; fair dreht – Inn aktiv, koojo/ Innsbrucker Premierentage, Innsbruck 2005;

stephanpirker.wordpress.com
www.bu’nostik.org