CRIP ART RESOURCES: Launch of the Crip Magazine #2

Erstausstrahlung: Mo 03.07.2017, 11.06 Uhr MEZ
Wiederholung: Mi 19.07.2017, 21.00 Uhr MEZ
Eine Sendung in Zusammenarbeit mit: Eva Egermann

Anlässlich des Erscheinens der Ausgabe Nr 2. des Crip Magazine veranstaltete das Künstlerhaus Büchsenhausen am 2. und 3. Juni 2017 im Rahmen der Ausstellung Die Gegenwart in Rückspiegeln betrachten im Kunstpavillon der Tiroler Künstler*schaft in Innsbruck die Crip Magazine Convention. Die zweitägige Veranstaltung, die von diesjährigem Büchsenhausen-Fellow Eva Egermann organisiert wurde, widmete sich der Relevanz alternativer Darstellungen von Krankheit und Behinderung in Kunst, Jugendkultur und Alltagswelt und fragte nach Repräsentationen und Visueller Kultur von Crip-Subjekten.

Das Crip Magazine ist ein selbstpubliziertes Magazin und eine Sammlung von Materialien zu Crip-Themen, Kunst- und Kulturproduktion und Repräsentationen im Widerspruch zu Norm/Abnorm-Verhältnissen. Die Beiträge beschäftigen sich mit Crip-Popkultur, Kunst und radikalen sozialen Bewegungen, haben Schmerz zum Thema oder eröffnen eine transformative Perspektive auf Body-Issues und körperliche soziale Beziehungen. Die Perspektive zu ändern, ermöglicht alternative Lesarten, Bildproduktionen und Einschreibungen.

In der Juli-Ausgabe von Büchs’n’Radio strahlen wir den Mitschnitt der Präsentation des Crip Magazine aus. Zu Wort kommen die Künstlerin und Herausgeberin Eva Egermann sowie einige Autor_innen dieser Ausgabe: Doris Arztmann, Sabian Baumann, Elisabeth Magdlener und Volker Schönwiese.

Quelle: https://cba.fro.at/379610

Büchs’n’Radio auf RADIO FREIRAD
105,9 MHz in Innsbruck und Umgebung
www.freirad.at

Eva Egermann (*1979 in Wien, Österreich, aufgewachsen im Burgenland) ist Künstlerin und lebt in Wien. Sie arbeitete in unterschiedlichsten Medien und Kollaborationen (wie z.B. der Manoa Free University). Neben zahlreichen künstlerischen Projekten sind Publikationen (z.B. Regime. Wie Dominanz organisiert und Ausdruck formalisiert wird oder Class Works) und kuratorische Projekte (z.B. 2 or 3 Things we’ve learned. Intersections of Art, Pedagogy and Protest oder On Uncanny States and Bodies) entstanden. Sie war Teil der Forschungsgruppe von Model House. Mapping Transcultural Modernisms, Visiting Researcher an der U.C. Berkeley im WS 2014/15 und ist Dissertantin im PhD-in-Practice-Programm an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre Arbeit wurde mit dem Theodor Körner Preis 2015 für Wissenschaft und Kunst und einer Anerkennung im Rahmen des Outstanding Artist Award 2016 in der Kategorie Interdisziplinarität ausgezeichnet.