Autonomie und die Politik der Reproduktion in der Kunst

Erstausstrahlung: Mo 01.07.2013, 11.00 Uhr MEZ
Wiederholung: Mi 17.07.2013, 21.00 Uhr MEZ
Eine Sendung in Zusammenarbeit mit: Marina Vishmidt

Die BÜCHS’N’RADIO-Sendung im Juli 2013 ist der Autonomie und der Politik der Reproduktion in der Kunst gewidmet. Im Mittelpunkt steht ein diesbezüglicher Vortrag der in London lebenden Autorin Marina VISHMIDT, die auf Einladung des Fellows Kevin Dooley im April 2013 Gast im Künstlerhaus Büchsenhausen war.

In ihrem Vortrag zeichnet Marina Vishmidt die Geschichte des Konzepts der Autonomie der Kunst in der kapitalistischen Moderne und arbeitet die Eigentümlichkeiten sowie Gemeinsamkeiten heraus, die durch das Aufeinandertreffen von Kunst und der Politik der Reproduktion auf dem Feld des „Zeitgenössischen“ entstehen. Von Hegel über Federici bis zu Ukeles ist diese Geschichte verdichtet und unvollständig, entstanden aus der Hingabe der Autorin, den Marxismus, den Feminismus und die Kritische Theorie für unsere Gegenwart zu adaptieren.

Die in London lebende Autorin Marina Vishmidt befasst sich hauptsächlich mit Fragen zu Kunst, Arbeit und Wertform. Sie ist Absolventin des Centre for Research in Modern European Philosophy und promovierte kürzlich an der Queen Mary University of London über „Spekulation als Produktionsweise im Bereich Kunst und Kapital“. Momentan arbeitet sie gemeinsam mit Kerstin Stakemeier an einem Buch über die Politik der Reproduktion und die Autonomie der Kunst (Hamburg: Textem, in Kürze erscheinend).

Quelle: https://cba.fro.at/112415

Büchs’n’Radio auf RADIO FREIRAD
105,9 MHz in Innsbruck und Umgebung
www.freirad.at

Marina Vishmidt lebt als Autorin in London und befasst sich in ihrer Praxis vornehmlich mit Fragen zu Kunst, Arbeit und der Wertform. Sie ist Autorin der Publikationen Speculation as a Mode of Production (Brill, Erscheinung geplant für Anfang 2016) und A for Autonomy (mit Kerstin Stakemeier) (Textem, 2015). Sie arbeitet regelmäßig mit Anthony Iles und Melanie Gilligan sowie mit Künstler_innen zusammen und schreibt Beiträge für Magazine wie Mute, Afterall, Texte zur Kunst und South Atlantic Quarterly. Vishmidt ist (Mit-)Herausgeberin von Textsammlungen und Kunstkatalogen, darunter in jüngster Zeit Anguish Language (Archive Books, erscheint in Kürze). Zudem ist sie Mitglied der Theoriefakultät am Dutch Art Institute, Gastlektorin an der Middlesex University und der University of Brighton sowie ehemalige Lektorin an der Universität der Künste in Berlin, am Central Saint Martins und am Goldsmiths College in London.