Benjamin Zanon

Benjamin Zanon, Zns, Multiliner auf Papier, 2017

Zanon vertieft sein Schaffen durch die Zusammenarbeit mit Künstlern und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Gebieten, als Beispiel sei die fortlaufende Kooperation mit dem zeitgenössischen Komponisten, Daniel Oliver Moser erwähnt aber auch Projekte mit Archäologen (Mercatorquartier Duisburg), Geologen, Stadtplanern, Architekten und Musikern.

Die Vertiefung in der eigenen Arbeit nimmt immer Anklang von außen, der Eindruck dient als Ausgangspunkt, die Impression als Grundlage jeder Schöpfung. Insofern ist es verständlich, dass sich Benjamin Zanon sehr gerne und häufig auf Reisen begibt, denn der Austausch mit dem Unbekannten (sowohl auf persönlicher, als auch auf räumlicher Ebene) wirkt einerseits wie ein Motor, der das kreative Schaffen stets vorantreibt und andererseits wie ein Katalysator, der die Gedanken und Ideen klärt. Offenheit gegenüber Neuem und Unbekanntem, dabei stets mit wachsamen Auge die Rolle des Beobachters ein zu nehmen und Erfahrungen, Eindrücke und Wahrnehmungen in kreativen Output zu übersetzen sind folglich wesentliche Bestandteile der Arbeit Zanons.

Von 2001 bis 2004 studierte Benjamin ZANON Architektur an der technischen Universität in Wien, anschließend bis 2006 Philosophie an der Universität Wien. 2008 wechselte er nach Düsseldorf und begann dort das Studium der freien Kunst, Bildhauerei an der hiesigen Kunstakademie. Ab 2009 studierte er in der Klasse von Professor Richard Deacon, der ihn 2014 zum Meisterschüler ernannte. Im Februar 2015 schloss er das Studium mit dem Akademiebrief ab und übersiedelte nach Innsbruck, wo er seitdem lebt und arbeitet. Seit Sommer 2015 ist er Mitglied bei der Tiroler Künstler*schaft und im April 2017 bezog er ein Atelier im Künstlerhaus Büchsenhausen.
www.benjamin-zanon.at